Patrozinium mit Pfarrfest am 15.08.2019

 

Am Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ begehen wir das Patrozinium unserer Wallfahrtskirche „Maria Hilf“. Nach der 8.30-Uhr-Messe feierten zahlreiche Gläubige aus nah und fern mit Festprediger Pfarrer Josef Triebenbacher aus Marktredwitz um 10.15 Uhr Festgottesdienst. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kirchenchor „Maria Hilf“ zusammen mit Mitgliedern des Salonorchesters Neustadt/Waldnaab unter der Gesamtleitung von Werner Fritsch u. a. mit der „Nicolaimesse“ von Joseph Haydn. Die Kirchenbänke allein konnten nicht alle Gläubigen fassen. Deshalb wurden weitere Bänke und Stühle herbeigeschafft. 

 

 

Am Nachmittag war unsere Kirche nochmals bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Wallfahrer aus Mitterteich feierten mit Pfarrer Witt, Kaplan Nowotny und Pfarrer Lasocki Gottesdienst und ein besonderes Jubiläum: 90 Jahre Fußwallfahrt nach Fuchsmühl.

 

Die KAB Fuchsmühl hatte wieder Kräutersträuße und -herzen gefertigt, die gegen eine Spende angeboten und in den Gottesdiensten gesegnet wurden.

 

Beim Pfarrfest war für das leibliche Wohl der Gäste mit Getränken, Mittagessen, Kaffee und Kuchen und Grillspezialitäten bestens gesorgt. Die Besucher ließen sich auch von gelegentlichen leichten Regenschauern die Feststimmung nicht trüben. Wer das Losglück auf seiner Seite hatte, konnte einen oder mehrere der Tombola-Preise mit nach Hause nehmen. Die Kinder tobten sich beim Nachmittagsprogramm aus und bewiesen, dass Bobbycars und Kinderschminken immer noch „in“ sind. Sechs Mannschaften kämpften beim Bubble-Soccer-Turnier um die ersten Plätze. 

 

Um 21 Uhr verhinderte ein Gewitter mit Regen die traditionelle Lichterprozession zur Kapelle „Maria Frieden“. Stattdessen feierte Pater Martin mit allen Anwesenden in unserer Kirche eine Marienandacht zum Abschluss des Festtages.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Besuchern und Helfern, die zum guten Gelingen des diesjährigen Patroziniums und Pfarrfestes beigetragen haben.


7. Stern-Radwallfahrt am 21.07.2019  „Glaube bewegt“

Nach Gewitterregen in den frühen Morgenstunden hatten mehrere hundert Radlfahrer aus dem Landkreis Tirschenreuth und zum Teil weit darüber hinaus - von ihrem Glauben zum Aufbruch zu unserer Wallfahrtskirche bewegt - auch die Sonne mit im Gepäck.

  

Oder hatte Gott, als er all die begeisterten Radlfahrer losfahren sah, doch zu Petrus gesagt: „Schau dir all die Menschen an. Komm, lass die Sonne mit ihnen um die Wette strahlen.“

 

Das tat sie dann auch ausgiebig, als die Radpilger bei uns auf dem Jugendheimplatz eintrafen. 

Geschätzt rund 400 Radfahrer aus 23 verschiedenen Ortschaften, die Fußwallfahrer aus Premenreuth und weitere Gläubige zogen zum Festgottesdienst in unsere Kirche ein. Sie sangen gemeinsam das Radwallfahrtslied „Ja, zur Wallfahrt sind wir hier“.

 

Der Kirchenraum war erfüllt vom begeisterten, gemeinsamen Beten und Singen, vom Klang der Instrumente und unzähliger Stimmen, von manchem herzhaften und herzlichen Lachen, auch von stiller Andacht und von spontanem Applaus. Jeder einzelne Pilger war Teil dieser frohen, vom Glauben bewegten Gemeinschaft.

Unterbrochen wurde die Begrüßung der Wallfahrer durch eine Radfahrerin (Elvira Kastl im linken Bild), die mitsamt Drahtesel nach vorne zum Altar kam und anschaulich das Thema der diesjährigen Wallfahrt vorstellte: „Glaube bewegt!“. Im Anschluss daran brachten die Vertreter jeder Radl-Gruppe ihr Ortsschild zur Landkreiskarte (rechtes Bild). 

Direktor Strigl ging in seiner Predigt darauf ein, was den Menschen bewegt. So bewege uns zum Beispiel die Liebe. Der Festprediger brachte die Gottesdienstbesucher zum Schmunzeln, als er die Männer befragte, wer von ihnen maximal fünf, zehn oder gar über zwanzig Kilometer zur Freundin gefahren sei. Und die Männer veranlasste er, sich zu bewegen, indem sie bei der zutreffenden Entfernung aufstehen sollten. Doch nicht nur die Liebe, auch Gott und Jesus hätten die Menschen bewegt und würden es bis heute noch tun, so Direktor Strigl weiter. Zum Abschluss der Predigt griff er nach seiner Gitarre und sang mit den Gläubigen ein individuell getextetes Lied über die Radwallfahrt nach Fuchsmühl.

 

Die Gläubigen stimmten zusammen mit dem Singkreis Cantiamo in die rhythmischen Lieder ein (Bild links). Nach der Kommunion „bewegte“ Monika Kainz von der Immenreuther Radl-Gruppe, die den Gottesdienst maßgeblich mitgestaltete, die Gottesdienstbesucher, gemeinsam ein eigens zum Thema verfasstes Gebet zu sprechen (Bild in der Mitte und rechts). 

Nach dem Festgottesdienst erhielten alle Räder, Fahrzeuge und deren Fahrer rund um Kirche und Jugendheim den Segen. Für das leibliche Wohl der Wallfahrer war ebenfalls gesorgt. 

Ein herzliches Vergelt's Gott allen Rad- und Fußwallfahrern, den Gläubigen aus nah und fern, dem Festprediger, den Konzelebranten, den Veranstaltern und Helfern, welche die diesjährige Radwallfahrt und den Festgottesdienst geplant, gestaltet und mitgefeiert haben. Jeder einzelne von euch hat auf einzigartige, unverwechselbare und wertvolle Weise zum guten Gelingen dieses Glaubensfestes beigetragen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.


Sommerfest der Ministranten am 26.07.2019

 

Beim Engelteich feierten die Ministranten mit ihren Eltern, Betreuern, Pater Martin und Pater Joseph ihr Sommerfest. Petrus ließ kräftig die Sonne lachen. Wer wollte, konnte sich im kühlen Nass erfrischen.


Ministrantenwochenende in Wunsiedel vom 12. bis 14.07.2019

 

Die jüngeren Ministranten unserer Pfarrei verbrachten mit den Gruppenleitern und Betreuern erlebnisreiche Tage in der Jugendherberge in Wunsiedel. Gemeinsame Wanderungen, Spiele und Aktionen waren angesagt. Am Sonntag feierten alle zusammen mit Pater Martin Gottesdienst.



Ministrantenaufnahme am 06.07.2019

Drei Mädchen und ein Bub wurden während der Vorabendmesse von Pater Martin feierlich in die Ministrantenschar unserer Pfarrei aufgenommen. Beim Gottesdienst mit dem Motto „Wie Blumen am Altar“ brachten sie sich aktiv mit ein. Pater Martin überreichte den neuen Messdienern ein gesegnetes Kreuz und ein Ministrantenbuch mit Informationen rund um Liturgie und Kirchenjahr.

 

Wir wünschen unseren neuen „Minis“ Freude an ihrem Dienst und Gottes Segen.